Monochrome Bildreliefs, 1958 – 1960

 

“Am Anfang meines eigenständigen künstlerischen Schaffens ließ ich Gesten, die Bewegung meiner Hand, meines Arms, meines Körpers zu Struktur und Form werden. In eine dick aufgebrachte Fläche aus weißer Ölfarbe drückte ich mit einem breiten Spachtel in schnellem Rhythmus fließende, wellende Gefüge. In ihren klar abgegrenzten Form-Zonen hoben sich diese Reliefbilder ab von monochromen Werken aus gleicher Zeit.” Ed Sommer, 1959.

 

Metall & Acryl Skulpturen, 1961 – 1965

Standplastiken / Literarische Kompositionen, 1966 – 1978

 

“Ich fertige meine Reliefs und freistehende Plastiken aus Acrylglas. Die Eigenschaften des Materials erlauben es, begrenzte Zonen einer Scheibe zu verformen, andere in ihrer Spiegelglatten Flächigkeit zu belassen. Auf der Basis der materialen Möglichkeit realisiere ich mein ästhetisches Problem: die Entwicklung von Polaritäten, aus einer uniformen Gegebenheit, deren Überführung in eine komplexe Einheit.

Die Dissoziation einer einheitlichen Gegebenheit schafft die Pole eines synthetischen Ganzen. Eine Partielle Metamorphose verwandelt auch die Konstanten.” Ed Sommer, 1966.

 

“Es folgten lange, entwicklungsreiche Jahre der Transformation eines einfachen geometrischen Elements in Gebilde, die in Zonen oder als ganzes Organisches, Fliesse, Sichrunden, evozierten.” Ed Sommer, 1980.

 

Gestisch symbolische Bilder, 1977 – 1985

 

“Es war ein langsamer, mühsamer Beginn, der des Gelösten und konzentrierten ermangelte, das unabdingbare Voraussetzung ist für das, was ich mir vorgenommen hatte. Und das – glücklicherweise – dann auch ganz aussehen sollte, als es mir in meinen Vorstellungen erschienen war. Aus dem Kreis wurde die Welle, die ich als den mir ureigenen Archetyp erfuhr. Als Linie schwingt sie die Fläche, verdichtet sich zum Band, überschlägt sich gar manchmal, löst sich, immer feiner werdend, auf. Auftauchen und versinken, Wogen, Fluten, selbst schwebend: Wirksamwerden, Formwerden der Geste in einer Bildfläche, die dadurch Raum wird.” Ed Sommer, 1978.

 

Portraits/Réponses, eine Dialogkunst ab 1984

 

Auf die angefertigten Portraits konnten die Portraitierten bildnerisch oder schriftlich antworten. Mit ihrer Antwort, réponse, leisteten sie einen aktiven Beitrag zum Kunstwerk. Das Portrait sowie die jeweilige Antwort werden gemeinsam gerahmt ausgestellt. Unter anderem mit Portraits und Antworten von:

Theo Gerber, Victor Vasarely, Siegfried Cremer, Georg Lechner

Kunst für ein freies Tibet, 1989 – 1991

 

Anonyme Metaportraits, 2000 – 2002

 

“Methodische Basis meiner Projektions-Photographie ist die Wechselwirkung. Zwei Faktoren in Interaktion: die mehrfache Projektion von gegenständlichen Darstellungen, Schriftfeldern und abstrakt dynamischen Verläufen auf den Reflektionsschirm, dem weiblichen Körper und neutrale geometrische Flächen.

Diese gestalten ein Drittes, eine Bildwirklichkeit. Projektions- und Reflektionsfeld sind in wechselseitiger Durchdringung und Formung im photographischen Werk verschmolzen.” Ed Sommer

 

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© ed sommer

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